Von Lima nach Cusco

Nach den schönen Bergstrassen von Peru, waren wir froh wieder mal in einer grösseren Stadt wie Lima anzukommen.

Lima

Die Anfahrt von Norden her führt uns durch die doch recht unterentwickelten Aussenbezirke. Zum Glück haben wir einen Platz in einem etwas besseren Quartier vorreservieren können.

Bevor wir auf den Platz fuhren, wollten wir noch kurz tanken... doch es kam wieder mal anders...

Nach dem Tanken wollte der Bus nicht mehr starten. Zum Glück war gerade neben der Tankstelle eine Garage, die uns helfen konnte. So schoben wir den Bus an und konnten so direkt in die Garage fahren. Nach ein paar Stunden, konnten sie den Anlasser reparieren.

Danach fuhren wir zu dem „Club Suizo“, welcher direkt im Zentrum der Stadt liegt. Der „Club Suizo“ wurde vor Jahrzehnten von Schweizer Auswanderer gegründet und behrbergt nun eine Schule, Sportplätze, Schwimmbäder und ein Schweizer Restaurant. Wir konnten uns auf dem Parkplatz einrichten. Es war jeweils am Morgen und am Abend spannend zu sehen wie die Mütter und Väter ihre Kinder in den teuren Autos zur Schule brachten.
Natürlich liessen wir uns das Essen im Restaurant nicht entgehen. An einem Abend assen wir Pizza und an unserem 4ten Jahrestag gönnten wir uns ein feines Fondue.

 

Um die Stadt etwas besser kennen zu lernen machten wir eine Tour mit einem „City Bus“. So konnten wir die Hauptattraktion vom Bus aus sehen und es gab noch eine kleine geführte Tour im Zentrum.
Am meisten hat uns das Einkaufszentrum in Miraflores gefallen. Von hier aus hat man einen herrlichen Ausblick auf das Meer.

 

Lima hat einen gemischten Eindruck hinterlassen. Auf der einen Seite ist das Zentrum sehr schön und es gibt viele schöne Häuser. Fährt man etwas nach draussen, leben die Leute in sehr schäbigen Hütten unter erbärmlichen Bedingungen.

Bevor wir weiter fuhren wollten wir noch die Bremsen reparieren lassen, da das Pedal immer zu weit nach unten ging. Da die Garage, welche den Starter repariert hat einen guten Eindruck gemacht hat, entschieden wir uns die Bremsen dort zu reparieren lassen.

Leider konnten sie den Fehler erst am dritten Tag herausfinden und so mussten wir zwei Nächte bei der Garage übernachten. Wenigstens hat die Reparatur funktioniert.

Paracas

Von Lima aus fuhren wir, entlang der Küste, nach Paracas. Hier liegt ein Kitespot, jedoch waren wir in der falschen Jahreszeit dort und es hatte kaum Wind. So begnügten wir uns mit dem Nationalpark.
Im Park konnten wir schöne Sanddünen und eine Spektakuläre Küste bestaunen.

Von hier aus machten wir uns auf den Weg nach Ica.

Huacachina

Huacachina ist eine Oase ein paar Kilometer von Ica entfernt, welche von hohen Sanddünen umgeben ist.
Hier fanden wir einen Platz zum übernachten bei einem Buggy-Unternehmen.

Die Oase ist von Restaurants und hohen Dünen umgeben und sie hat uns sehr gefallen.

Da Beni krank wurde, mussten wir einige Tage warten, bis wir eine Buggy-Tour unternehmen konnten. Danach hatten wir aber doch noch Glück.
Die Buggy-Tour war super! Wir fuhren mit vier anderen Personen in einem Buggy über die Dünen und konnten bei einigen Dünen auf einem kleinen Holzbrett die Dünen runterfahren. Die Fahrt war auch wegen dem schönen Sonnenuntergang über der Wüste unvergesslich.

Nach dieser Tour wollten wir nochmal auf die Dünen hoch, aber dieses Mal mit Skiiern. Da es eine kleine Dakar hatte, war die Düne gesperrt und wir mussten eine Privat-Tour machen, da wir sonst nicht zu den Dünen hereingekommen wären. Der Fahrer brachte uns auf vier hohe Dünen wo wir mit den Skiiern herunterfahren konnten. Es war fast wie fahren im Tiefschnee! Nur nach einem kleinen Sturz hatte Beni die Ohren mit Sand und nicht mit Schnee voll.

Von hier aus machten wir uns auch auf den Weg über die Berge in Richtung Cusco. 900km mit drei 4500müM hohen Pässen. Wir brauchten für die Strecke über drei Tage.

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